Neues Jahr, neues Glück, könnte man sagen. Mit Recherche, Planung und einer guten Strategie muss man in Finanzdingen nicht auf das Glück vertrauen, sondern kann fokussiert die gesteckten Ziele erreichen. Mit den folgenden Ratschlägen lebt man nicht mehr von einem Tag auf den anderen, sondern kann je nach Ausgangslage langsam oder etwas schneller ein finanzielles Polster aufbauen, was zu mehr Freiheit führt.
Was hat man: Ein Überblick über die finanzielle Lage
Bevor es überhaupt an die Planung gehen kann, bedarf es eines detaillierten Überblicks. Wie viel Guthaben kommt monatlich in die Haushaltskasse und welche Lebenshaltungskosten und andere Ausgaben werden monatlich abgezogen. Bei der Auflistung sollte man akribisch und ehrlich sein. Nicht nur Strom, Wasser und Miete gehören hier rein, sondern auch Lebensmittel, Telefonkosten, Restaurantbesuche und die unterschiedlichen Abos.
Steht diese erste Liste, müssen auch eventuelle Schulden und Verpflichtungen mit den entsprechenden Zahlungen notiert werden. Sind alle Positionen vermerkt, sollte man sich die Übersicht ganz genau ansehen. Gibt es Ausgaben, die doppelt sind oder Dienste, die gar nicht genutzt werden? Kann man an einigen Punkten etwas weniger ausgeben, wenn beispielsweise mehr zu Hause gekocht wird anstatt des Restaurantbesuchs.
Nach dem Notgroschen kurzfristige Ziele und Investitionen planen
Die erste Analyse steht, womit schnell definiert werden kann, wie lange es dauert, einen Notgroschen zu sparen. Erst wenn dieser angespart ist, sollte man sich auf andere Investitionsformen wie forex trading konzentrieren. Dieser Schritt ist sehr wichtig, um sich finanziell leichter durchs Leben bewegen zu können. Idealerweise umfasst der Notgroschen die Lebenshaltungskosten von 2 bis 3 Monaten. In diesem Schritt können auch kurzfristige Ziele anvisiert werden. Hierzu gehören Urlaube und andere größere Ausgaben, die in diesem Jahr geplant sind.
Sind diese ersten beiden Punkte abgehakt und man möchte noch einen Schritt weiter gehen, dann kann Geld, das nicht sofort wieder gebraucht wird, in Finanzprodukte investiert werden. Es gibt eine große Auswahl an Optionen, die vom einfachen Sparkonto bis hin zu Investitionen an der Börse reichen. Wer sich für Sparkonten oder Langzeitkonten entscheidet und ein gemächliches Tempo beim Vermögensaufbau wählt, sollte genau auf die Rahmenbedingungen und Zeiträume der Zinsen achten.
Mitunter können Neukunden von besonderen Angeboten profitieren. Doch hier sollte man genau auf das Kleingedruckte achten. Viele dieser Angebote haben nur für eine bestimmte Zeit einen hohen Zinssatz, danach sinkt dieser merklich ab, mitunter gegen Null.
Mutigere versuchen sich bei den Trading-Apps, mit denen das Handeln an der Börse unkompliziert geworden ist. Für Anfänger eignet sich das Forex Trading, bei dem mit den verschiedenen Währungen gehandelt wird. Über An- und Verkäufe zu unterschiedlichen Wechselkursen werden Gewinne erzielt.
Moderne Trading-Apps bieten aber auch für erfahrene Händler viele Möglichkeiten. Anlagen in Aktien, ETFs oder in Kryptowährungen sind möglich. Wichtig ist, dass man sich gut in das entsprechende Marktsegement einarbeitet und alle Geschäftsbedingungen für Gebühren und Transaktionen versteht.
Getrennte Konten, um Meilensteine zu erreichen
Ein sehr hilfreicher Tipp ist das Erstellen verschiedener Konten. Ein Konto sollte die Ausgaben für den laufenden Monat erhalten. Auf dieses Girokonto geht meist auch der Lohn ein, wenn man im Angestelltenverhältnis arbeitet. Alternativ dazu kann man sich ein Tagesgeldkonto anlegen, auf dem für den Urlaub, das neue Auto oder andere kurzfristige Ziele gespart wird.
Wem verschiedene Konten nicht verwirren, der erstellt ein Drittes und folgt damit dem 3-Kontenmodell, mit dem der Notgroschen außer Sichtweite gerät und man nicht versucht ist, diesen unnötigerweise auszugeben. Ein Dauerauftrag, der direkt bei Lohneingang einen gewissen Anteil aufs Sparkonto verfrachtet, reduziert die Versuchung, zu viel auszugeben.
Fazit
Das neue Jahr ist ideal, um sich auch im finanziellen Bereich neue Ziele zu setzen. Mit einem guten Überblick über Einnahmen und Ausgaben ist der erste Schritt getan. Mit guter Planung und realistischen Ansätzen bekommt man die eigene finanzielle Lage in den Griff und kann sich mit Sparkonten oder ersten Investitionen an der Börse auf die Zukunft vorbereiten.
