Mathias Döpfner ist der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, die hinter Marken wie „BILD“ und „Welt“ steckt. Mittlerweile besitzt er ein Vermögen in Milliardenhöhe.
Die Axel Springer SE gehört zu den einflussreichsten Medienhäusern in Europa. Sie steckt hinter bekannten Marken wie „BILD“, „Welt“, „Politico“ oder „Business Insider“ und erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von mehr als 3,4 Milliarden Euro. Da stellt sich die Frage, welches Vermögen der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner besitzt.
Mathias Döpfner: Wie hoch ist sein Vermögen?
Mathias Döpfner ist bereits seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Außerdem gehört er neben Friede Springer, der Frau des Gründers, und der Beteiligungsgesellschaft KKR mit 21,9 Prozent zu den größten Anteilseignern der Firma.
Schon wenige Zeit, nachdem er seine Tätigkeit bei Axel Springer aufnahm, wurde Döpfner in den Vorstand erhoben. Indem er Anteile am Unternehmen erwarb, machte er sich zum Miteigentümer. 2020 wurde bekannt, dass Friede Springer dem Vorstandsvorsitzenden Aktien im Wert von rund einer Milliarde Euro geschenkt hatte. Forbes schätzt sein aktuelles Vermögen demnach auf rund 1,2 Milliarden Euro.
Zu den Vermögenswerten von Mathias Döpfner gehören mehrere Immobilien in Deutschland. Im Jahr 2007 erwarb er zusammen mit Leonhard Fischer die Villa Schöningen in Potsdam und sanierte diese. Seit 2014 ist Döpfner auch Eigentümer der Villa Henckel und der Villa Schlieffen in Potsdam. Im selben Jahr kaufte er außerdem das Prinzessinnenpalais in Berlin.
Leben und Karriere von Mathias Döpfner
Mathias Oliver Christian Döpfner wurde am 15. Januar 1963 in Bonn geboren. Seine Mutter war Hausfrau, sein Vater war der Hochschulprofessor Dieter C. Döpfner. Der spätere Verleger studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main und Jazz am Berklee College of Music in Boston.
Döpfners berufliche Karriere begann 1982 als Musikkritiker des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Nach mehreren Arbeitgeberwechseln landete er 1998 schließlich beim Axel Springer Verlag, wo er zum Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ ernannt wurde. Bereits zwei Jahre später wurde er in den Vorstand des Unternehmens aufgenommen.
Seit Januar 2002 ist Döpfner Vorstandsvorsitzender und damit Nachfolger von August A. Fischer. Unter seiner Führung wurde der Axel Springer Konzern modernisiert und an die zunehmende Digitalisierung angepasst. Von 2016 bis 2022 war Döpfner außerdem Präsident des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger, einem Interessenverband deutscher Verlage.
