Christoph Waltz hat es vom deutschen Fernsehen nach Hollywood geschafft. Seinem schauspielerischen Talent verdankt er ein stolzes Vermögen.
Christoph Waltz ist schon seit mehr als vier Jahrzehnten als Schauspieler tätig. Seinen internationalen Durchbruch hatte er aber erst Anfang der 2000er-Jahre, nachdem er für Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“ und „Django Unchained“ vor der Kamera stand. Diese beiden Filme brachten ihm jeweils einen Oscar als „Bester Nebendarsteller“ und jeweils einen Golden Globe Award ein.
Gagen und Vermögen von Christoph Waltz
Christoph Waltz ist ein weltweit berühmter Schauspieler, der bereits mit Quentin Tarantino, Leonardo DiCaprio und Brad Pitt zusammengearbeitet hat. Seit seinem Durchbruch in Hollywood dürfte sich seine Gage deutlich erhöht haben. Für die Rolle als SS-Standartenführer Hans Landa in „Inglorious Basterds“ soll er rund vier Millionen US-Dollar bekommen haben.
Über die Gagen nach seinem Oscar-Gewinn sind keine Informationen bekannt. Auch ist unklar, welches Vermögen Christoph Waltz besitzt. Im Netz finden sich verschiedene Angaben, teilweise über 100 Millionen Euro. Wir schätzen jedoch, dass sein Vermögen eher zwischen 20 und 30 Millionen Euro liegt.
Vom deutschen Fernsehen nach Hollywood
Christoph Waltz wurde am 4. Oktober 1956 als drittes von vier Kindern des Bühnen- und Kostümbildnerehepaares Johannes Waltz und Elisabeth Urbancic in Wien geboren. So war es fast Schicksal, dass der Österreicher später selbst auf der Bühne stehen sollte. Dabei wollte Waltz ursprünglich Kameramann werden. Nach eigener Aussage sei er nur „mangels anderer Ideen zum Film gekommen“.
Waltz, der schließlich Schauspiel studiert hatte, stand 1977 erstmals in seiner Heimatstadt auf der Theaterbühne. Weitere Auftritte folgten in Zürich und Köln. Ab den späten 1970er-Jahren wirkte Waltz auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. Dabei übernahm er mehrfach Gastrollen in deutschen Krimiserien wie „Ein Fall für zwei“, „Kommissar Rex“ oder „Polizeiruf 110“.
Darüber hinaus spielte auch in britischen und französischen Produktionen mit. Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Österreicher bekannt, als er 1996 im Fernsehfilm „Du bist nicht allein – Die Roy Black Story“ in der Hauptrolle zu sehen war. 2002 spielte er den Entführer des Fabrikantensohns Richard Oetker im Film „Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“, wofür er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.
Einige Jahre später folgte mit „Inglorious Basterds“ schließlich der internationale Durchbruch. In dem Hollywood-Blockbuster von Quentin Tarantino, der 2009 erschien, übernahm Waltz die Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa, wofür er einen Oscar und einen Golden Globe erhielt. Wenige Jahre später engagierte Tarantino ihn erneut – diesmal für den Western „Django Unchained“. Hier verkörperte Christoph Waltz den deutschen Zahnarzt und Kopfgeldjäger King Schultz.
Seine Rolle in „Django Unchained“ brachte Waltz 2013 einen weiteren Oscar und Golden Globe. Seit seinem doppelten Oscar-Erfolg wirkt der Österreicher fast ausschließlich in US-Produktionen mit. So war er bereits in den James Bond-Filmen „Spectre“ (2015) und „No Time to Die“ (2017) sowie in „Alita: Battle Angel“ (2019) und „Dead for a Dollar“ (2022) zu sehen.
