Die Karriere des Profiboxers Felix Sturm war von Höhen und Tiefen geprägt. Heute besitzt er ein stolzes Vermögen. So reich ist Felix Sturm wirklich.
Felix Sturm, der eigentlich Adnan Ćatić heißt, gehört zu den bekanntesten Boxern in Deutschland. Er war bei verschiedenen Boxverbänden fünf Mal Weltmeister. Seine Karriere ist aber nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Skandalen wie Steuerhinterziehung und Dopingvorwürfen geprägt. Trotzdem gelang es Sturm, über die Jahre ein beeindruckendes Vermögen anzuhäufen.
So groß ist das Vermögen von Felix Sturm
Es ist kein großes Geheimnis, dass Profiboxer im Laufe ihrer Karriere viel Geld verdienen. Felix Sturm ist da keine Ausnahme. Schätzungen zufolge soll das aktuelle Vermögen des Sportlers rund 15 Millionen Euro betragen. Zustande kommt dieses in erster Linie durch lukrative Verträge sowie Werbepartnerschaften mit großen Unternehmen.
Sein größter Zahltag war vermutlich der Titelkampf gegen Oscar de la Hoya in Las Vegas. Obwohl er den Kampf durch die Wertung der Punktrichter letztlich verlor, dürfte Sturm an diesem Abend viel Geld verdient haben. Außerdem ebnete der Kampf den Weg für den weiteren Verlauf seiner Karriere und höhere Gagen im Ring.
Das frühe Leben des Boxers
Felix Sturm wurde am 31. Januar 1979 als Adnan Ćatić in Leverkusen geboren. Seine Eltern stammen aus Bosnien und Herzegowina. Schon im Jugendalter stellte Sturm sein großes Talent beim Boxen unter Beweis. Mit 10 Jahren trat er Bayer 04 Leverkusen bei, einem der zum damaligen Zeitpunkt führenden Boxvereine in Deutschland.
Schon als Amateur konnte Sturm beachtliche Erfolge erzielen. Dazu gehören etwa der Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft 1997 und der Deutschen Meisterschaft in mehreren Gewichtsklassen. Der Durchbruch folgte dann, als er im Jahr 2000 Deutschland bei den Olympischen Spielen im Mittelgewicht vertrat. Er schied zwar im Viertelfinale aus, legte damit aber den Grundstein für eine beispiellose Profikarriere.
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Karriere mit Höhen und Tiefen
Seinen ersten Profi-Kampf bestritt Felix Sturm Anfang 2001 in München gegen den Portugiesen António Ribeiro und gewann nach Punkten. Er konnte auch einen Großteil der darauffolgenden Kämpfe gewinnen und holte sich im September 2003 durch den Sieg gegen Héctor Velazco den Titel als WBA-Weltmeister im Mittelgewicht. In den folgenden Jahren wurde er vier weitere Male zum Weltmeister gekürt und verdiente ein Vermögen.
Jedoch ging es für Sturm nicht immer aufwärts. Außerhalb des Rings machte er vor allem negative Schlagzeilen. So wurde er gleich zweimal wegen Steuerhinterziehung verurteilt und musste langjährige Haftstrafen absitzen. Im April 2016 wurde außerdem bekannt, dass Sturm im WM-Kampf gegen Tschudinow positiv auf Doping getestet wurde. Der Sportler dementiert diese Vorwürfe jedoch und vermutet Sabotage.
