Der Traum vom Eigenheim ist nach wie vor ein großer und wird von vielen Menschen geträumt. Die Kinder spielen im Garten, der Hund tollt umher und das Haus ist der Ort der Erholung und der Gemütlichkeit. Doch wie sieht dieser Traum heute aus? Kann man noch immer mit ruhigem Gewissen und einem mittelmäßigen Budget an Eigenkapital das Traumschloss bauen und kaufen? Oder wird er Traum schnell zur Luftblase, wenn man alle wichtigen Eckpunkte durchdenkt und durchläuft und die Finanzierungen und Co. und plötzlich feststellen muss, dass das Ganze doch eher vielleicht eine Nummer zu groß sein könnte und sich nicht stemmen lässt? Selbst dann nicht, wenn man viele Eventualitäten durchgespielt hat und auch alle Finanzierungsmöglichkeiten dabei in Betracht gezogen hat. Oder ist es nach wie vor eigentlich kein Zauberwerk und durchaus machbar?
Alles eine Frage der Finanzierung?
Grundsätzlich steht und fällt das Projekt Hauskauf mit der Finanzierung. Wer zu wenig Eigenkapital mitbringen kann, hat schlechte Karten. Denn die Säulen und auch das Fundament hierbei bilden nun mal die jeweiligen Finanzierungsmodelle. Diese sind unterschiedlich und von Bank zu Bank beispielsweise völlig verschieden. Fakt ist jedoch, dass desto größer der Batzen an Eigenkapital und Erspartes mit in die Finanzierung fließen kann, umso besser und sicherer ist das Ganze. Die Zinslage spielt dabei ebenfalls eine gewichtige Rolle, denn bei niedrigen Zinsen kann man natürlich weitaus mehr stemmen, als bei Wucherzinsen für Kredite. In Zeiten der Inflation können viele Hauseigentümer ihre Immobilien oftmals nicht mehr bezahlen, besonders eben die Tilgungen und Ratenzahlungen, die monatlich abverlangt werden. Hier werden viele Immobilien versteigert und da kann man schon mal das ein oder andere Schnäppchen machen. Man sollte schon abwarten und sich in Geduld üben, wenn der Gedanke eines Hauskaufs im Raum steht und zum richtigen Zeitpunkt zugreifen. Die Grundstückspreise und Hauspreise richten sich immer nach der aktuellen Wirtschaftslage und können daher schwanken. Anders sieht es natürlich aus, wenn man selbst bauen will. Auch hier sollte man dann das geeignete Grundstück erwerben, wenn die Quadratmeterpreise niedrig sind und sinken.
Sparen bei der Gestaltung
Auch dann wenn man schon eine Immobilie ergattert hat, kann man bei der Einrichtung und bei den Investitionen zur Sanierung und Renovierung sparen. So kann man die Eingrenzung des Areals z.B. mit günstigen Doppelstabmatten einzäunen. Diese lassen sich prima auf jedem Terrain aufbauen und einbringen und man kann später sogar Sichtschutzmatten und Windschutzmatten einfädeln. Auch ist es ratsam bei der Planung des Außengeländes und des Gartens auf die jeweilige Nutzungsart Rücksicht zu nehmen: Sind Kinder im Haushalt und Hunde beispielsweise, sollte man auf viel robusten Rasen setzen. Obstbäume pflanzen und ein Gemüsebeet einrichten – gerade, wenn der Frühling aufkommt sehr empfehlenswert. Wer viel in Eigenleistung machen kann, spart auch viel. Besonders die Kosten für den ein oder andern Handwerker in der Regel. Wer auch nur eine Spur von handwerklichem Geschick in sich trägt, sollte die Ärmel hochkrempeln und selbst loslegen.
